Das Haus der Geschichte Österreich ist digital in der Gegenwart angekommen
Haus der Geschichte Österreich am Heldenplatz in Wien an einem Sommertag mit Passanten

Kann man aus der Geschichte lernen? Oder, etwas genauer gefragt — Können wir aus den Fehlern, die in der Vergangenheit gemacht wurden, Lehren ziehen, um sie in Zukunft zu vermeiden?

Haus der Geschichte Österreich Teamwork mit Unterlagen und Striezel

Über diese Frage zerbrachen sich die größten Denker der Weltgeschichte die Köpfe und kamen — um es mal vorsichtig zu formulieren — zu nicht gerade motivierenden Schlüssen. Der irische Dramatiker George Bernard Shaw schrieb etwa — „Wir lernen aus der Geschichte, dass wir aus der Geschichte nichts lernen.“ — eine Erkenntnis, von der übrigens auch Mahatma Gandhi überzeugt war. Mark Twain meinte, etwas augenzwinkernd wohlgemerkt, dass die einzigen unersetzlichen Menschen der Menschheitshistorie Adam und Eva seien.

Logo vom Haus der Geschichte Österreich

Und noch eine Spur radikaler lesen sich die Ansichten des „Berufspessimisten“ Arthur Schopenhauer, wenn er schreibt — „Andererseits könnte man die Geschichte auch ansehen, als eine Fortsetzung der Zoologie“. Was diese Gelehrten vereint — Sie beschäftigen sich mit den Auswirkungen der Geschichte auf ihre Gegenwart — eine spannende Querverbindung, auf die auch das Haus der Geschichte Österreich setzt, dabei aber einen weitaus optimistischeren Ansatz verfolgt. Ganz nach dem Motto —

Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten.
August Bebel
Münze mit Konterfei von August Bebel

Denn mit dem starren Auswendigpauken von Jahreszahlen und der Namen ganzer Herrschaftsdynastien wie es der eine oder andere noch aus der Schulzeit kennt, hat das Haus der Geschichte Österreich nichts am Hut. Ganz im Gegenteil — Auf dem geschichtsträchtigen Wiener Heldenplatz werden gegenwartsrelevante Fragen an die Vergangenheit gestellt, um Handlungsoptionen für Gegenwart und Zukunft aufzuzeigen — und zwar zeitgemäß vermittelt und pointiert erzählt.

Haus der Geschichte Österreich Website-Mockup am Handy

Zeitreise durch die Geschichte der Republik

Mit der Eröffnungsausstellung „Österreich 1918 – 2018“ werden (Hobby-)Historiker und alle, die es noch werden wollen, auf eine spannende Zeitreise quer durch die Geschichte der Republik geschickt — von ihrer Gründung im Jahre 1918 bis zur Gegenwart. Als roter Faden dient das wichtige Thema der Entwicklung unserer Demokratie, aber auch die Abwesenheit derselben (Stichwort — Die Verbrechen der nationalsozialistischen Terrorherrschaft). Abgerundet wird dieser neue Blick auf die heimische Historie der letzten hundert Jahre durch innovative Vermittlungsangebote und Publikationen.

Susan Philipsz von The Voices am Balkon mit Säulen im Hintergrund

Zeitgemäß ist aber nicht nur die Art der Geschichtsvermittlung, wie sie vom Haus der Geschichte Östereich praktiziert wird, sondern auch der neue Webauftritt. Wir haben dem ersten zeitgeschichtlichen Museum des Landes einen Auftritt verpasst, der allen modernen Anforderungen unserer Zeit gerecht wird und uns ebenso um die Suchmaschinenoptimierung gekümmert. Na, wenn das mal keine Erfolgsgeschichte ist…

Heldenplatz in Wien mit Säulengang und Passanten

Historie unseres Tuns