Wie man sich im alten Rom die Zeit vertrieb, wenn man nicht das unsägliche Pech hatte, sein Leben als Sklave fristen zu müssen? Mit blutrünstigen Gladiatorenkämpfen auf Leben und Tot natürlich. Mit Wagenrennen à la Ben Hur im Circus Maximus und Prozessionen zur Besänftigung der Götter. Aber auch mit Theateraufführungen und last but not least: mit thermalem Planschvergnügen. Das Volk dürstete eben nach Brot, Spielen und Entspannung und Thermen gab’s in der ewigen Stadt und in anderen Teilen des „Stiefels“ schon seit dem 2. Jahrhundert n. Chr. Zwei Jahrhunderte später wurden allein in Rom elf Thermen fürs gemeine Volk und 856 Privatbäder gezählt. Mit den heutigen Wohlfühl-Oasen hatten diese Bäder aber noch recht wenig am Hut, wie auch Seneca feststellen musste. „Der Baderaum ist, nach alter Art, klein, eng und dunkel. Unsere Alten meinten, ein Bad wäre nicht warm, wenn es nicht dunkel wäre“, schrieb der bekannte Philosoph, Dramatiker und Berufs-Stoiker.

Und trotzdem: In kürzester Zeit avancierten die Ziegel- und Backsteinbäder zu beliebten Hotspots für Wasserfreaks und andere antike Genussmenschen. Mehr noch: Der Thermenbesuch wurde zum unverzichtbaren Tagesritual. Um Körper und Geist zu verwöhnen und dem Großstadtrummel zu entfliehen. Um abzuschalten, sehen und gesehen zu werden und das eine oder andere Pläuschchen zu halten. Das fixe Baderitual, das schon mal bis zu neun (!) Stunden dauern konnte: Kaltbaden im Frigidarium, danach ab zum Warmbaden ins Tepidarium. Nach dem Schwitzbad – dem heutigen Saunieren – gönnte man sich ein Heißbad, zum krönenden Abschluss gab’s noch eine Abkühlung. So viel zur römischen Thermenhistorie im Zeitraffer.

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Seitdem hat sich natürlich einiges getan. Heute sind Thermen zu modernen Wellness-Tempeln mit vielfältigem Erholungsprogramm mutiert. Wie die Heiltherme Bad Waltersdorf. Dort können sich Thermenenthusiasten etwa zwischen Entspannungsbädern in der Urquelle der Lichtquelle oder der Sprudelquelle entscheiden. Sportlich austoben kann man sich im Fitnessraum, schwitzen in einer Saunalandschaft mit gleich neun verschiedenen Kabinen. Doch damit nicht genug: Im Außenbereich der Heiltherme halten sich Besucher mit Thermal-Gymnastik fit, ihre Muskeln verwöhnen sie im Thermal-Massagebecken mit Sprudelbetten, einer Massagestrecke und einem Bodensprudel. Zum kulinarischen Schlemmen geht’s dann in die ristorantes Quellblick oder GenussSpecht. Die Liste an Entspannungs- und Genussmöglichkeiten ließe sich lange fortsetzen. Am besten man probiert’s einfach selbst aus – wie wir Conversories anno 2018. Und zieht gleich das gesamte Wohlfühlprogramm durch.

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Wenn es dir gelingt, die innere Ruhe zu erobern, so hast du mehr getan als derjenige, der Städte und ganze Reiche erobert hat.

– Michel de Montaigne

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In Bad Waltersdorf waren wir aber nicht nur planschen, entspannen, saunieren und schlemmen. Auch berufstechnisch haben wir die Therme begleitet – indem wir ihr eine neue Webseite in modernem Gewandt verpasst haben, auf der Usability, Übersicht und zeitgemäßer Look großgeschrieben werden. Denn eine moderne Badelandschaft braucht halt auch einen modernen Webauftritt.

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Auch du bist auf der Suche nach einem neuen digitalen Look?